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Fleischerei Werner Molitor
Wipperfürther Str. 130
51515 Kürten

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Finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen in unseren FAQ...

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Fleischerei-Molitor.de

Wir legen sehr hohen Wert auf höchste Qualität. Deshalb möchten wir Ihnen hier in einer Übersicht häufige, an uns gestellte Fragen beantworten. Falls Sie weitere Fragen zu unseren Produkten und unserem Geschäft haben sollten, sprechen Sie uns doch einfach persönlich vor Ort in unserem Ladenlokal an.

Wir beantworten Ihre Fragen sehr gerne!


1. Warum wird in Ihrem Betrieb nicht selbst geschlachtet?
An einen Schlachtbetrieb werden heutzutage sehr hohe Auflagen gestellt, die zum einen sehr kosten-, platz-, aber auch sehr zeitintensiv geworden sind. Zudem bietet die strikte Trennung von Schlachtung und Wurstproduktion einen hygienischen Vorteil, den wir zugunsten der Qualität ausnutzen möchten. Darüber hinaus fehlt es an, qualitativ hochwertigen Viehbetrieben im Bergischen Land, da regional fast ausschließlich auf die Milchproduktion gesetzt wird. Schweinezüchter sind im Bergischen Land ebenfalls eine Seltenheit.

2. Wo wird geschlachtet?
Geschlachtet wird immer in der unmittelbaren Umgebung der Tiere. Somit entfallen unnötig lange Transportwege.

Das heißt für die Schweine, sie werden auf dem Schlachthof der Familie Jedowski geschlachtet, da unser Schweinefleisch von den Pigour Schweinen aus Unna kommt (Informationen zur Schweinehaltung und Mast www.pigour.de

Beim Rindfleisch ist es meist das gleiche Schlachthaus, wenn wir aus dem Münsterland das schöne Färsenfleisch können. Von welchem Hof genau, können Sie auf den Teilstücken in der Theke lesen. Wenn es hier aus der näheren Umgebung kommt, wird es auf dem Schlachthof in Köln geschlachtet.

Das Geflügelfleisch wird in Deutschland gemästet und geschlachtet.

3. Wird die Wurst selbst hergestellt?
Fast alle Wurstsorten werden von uns selbst nach traditionellen Rezepten hergestellt.

5. Wie lange besteht das Unternehmen?
Das Unternehmen besteht nun schon seit 1983 in der 2. Generation. Gerne verweisen wir hier auf unsere Historie.

6. Wie groß sollte ein Braten sein?
Ein Braten den Sie in den Backofen schieben, sollte mindestens 1 kg schwer sein, sonst wird das Fleisch schnell zu trocken. Kleinere Fleischstücke, etwa ein Schweinefilet, braten Sie am besten im Bräter oder in einer großen Pfanne mit Deckel auf der Herdplatte.

7. Wie groß ist der Anteil des Filets am Gesamtgewicht des Tieres?
Weniger als ein Prozent vom Gesamtgewicht. Es ist ein sehr zartes, mageres Teilstück und vor allem zum Kurzbraten, aber auch zum Braten im Ganzen hervorragend geeignet.

8. Warum wird Fleisch am besten in Öl oder Butterschmalz gebraten?
Fleisch soll möglichst heiß angebraten werden, nur Öl und Butterschmalz lassen sich hoch erhitzen. Viele Spitzenköche geben zum Öl etwas Butter in die Pfanne so erhält das Bratgut ein feines Butteraroma.

9. Was muss ich tun, damit die Panade am Kotelett besonders gut hält?
Zuerst das Kotelett trockentupfen, dann in Mehl wälzen. Danach ziehen Sie es durch ein aufgeschlagenes Ei und zum Schluss drücken Sie das Kotelett von beiden Seiten in Semmelbrösel. Dann im heißen Fett anbraten.

10. Wie lange wird ein Steak gebraten?
Es kommt auf die Dicke und Größe des Steaks an. Bei einem Steak von 200 g gilt die Faustregel: Gut durchgebraten "well-done", brät man es pro Seite etwa 5 Minuten. Ein Steak, das innen noch rosa und im Restaurant "medium" serviert wird, braucht pro Seite etwa 3-4 Minuten. Ein innen noch blutiges Steak, "rare", ist schon nach etwa 2 Minuten pro Seite fertig.

11. Woran erkenne ich ein gutes Stück Schnitzel?
Ein Schweineschnitzel sollte zartrosa bis rosarot und feinfaserig sein. Die Schnittfläche sollte leicht glänzend und feucht sein. Erstklassige Schnitzel werden aus der Oberschale der Keule geschnitten und sind ganz zart marmoriert. Ihr Fettanteil liegt bei maximal 3 Prozent.

12. Was ist ein Cordon bleu?
Unter einem Cordon bleu versteht man ein paniertes Schnitzel, das eine mit Schinken und Käse gefüllte Tasche hat.

13. Was hat der Nussschinken mit den Nüssen zu tun?
Mit den Nüssen, die wir knacken, hat der Nussschinken gar keine Gemeinsamkeiten. Schinken wird klassisch aus der Keule hergestellt und seine Teilstücke heißen Ober- und Unterschale, Hüfte und Nuss. Die Nuss ist der innere Teil der Keule, der zur Herstellung von Nussschinken gepökelt und geräuchert wird. Er besitzt keinen Fettrand und ist äußerst mager und zart im Geschmack.

14. Worauf ist bei einer Bratensauce zu achten?
Um eine gute Sauce herzustellen, sollten Sie den Bratenfond durch ein Sieb streichen und auf die Hälfte einkochen lassen. Mit Wein, Bier, Sahne und Crème fraîche lässt sich Bratensauce verfeinern. Zum Schluss sollte sie mit Gewürzen und Kräutern dezent abgeschmeckt werden.

15. Wie viel Leber steckt in der Leberwurst?
Der Anteil der Leber liegt zwischen 10 und 30 Prozent. Je höher der Anteil an Leber desto hochwertiger ist die Wurst.

16. Woher hat die Teewurst ihren Namen?
In der Teewurst befindet sich weder Tee noch wird sie unter Zugabe von Teeblättern geräuchert. Als sie im 19. Jahrhundert erfunden wurde, kam es gerade in Mode, nachmittags Tee zu trinken. Statt Kuchen wurde auch gern Weißbrot mit dieser feinen Streichwurst als Belag zum Tee serviert. So bürgerte sich der Name "Teewurst" für die feine Streichwurst ein.

17. Woher stammt das Gulasch?
Das Gulasch stammt aus Ungarn und gelangte zur Zeit der K. u k.- Monarchie über Österreich nach Deutschland. Gulasch hat heute einen festen Stammplatz in der deutschen Küche und wird nicht nur aus Rind-, sondern auch aus Schweine-, Kalb- und Lammfleisch zubereitet.

18. Hat das Kasseler seinen Ursprung in der gleichnamigen Stadt?
Das Kasseler hat seinen Ursprung in Berlin. Ein Berliner Fleischermeister mit dem Namen Cassel kam als erster auf die Idee, den Kotelettstrang gepökelt und geräuchert zu verkaufen.

19. Was ist eigentlich Tafelspitz?
Beim Tafelspitz handelt es sich um ein Schwanzeckstück aus der Keule des Rind. Dieses Teilstück wird meistens gekocht und ist ein Klassiker der österreichischen Kultur. Zum Tafelspitz wird Meerrettich, in der Alpenregion auch Kren genannt, serviert.

20. Was ist das besondere am Wiener Schnitzel?
Das original Wienerschnitzel ist aus Kalbfleisch und wird aus der Oberschale geschnitten. Wird es aus Schweinefleisch zubereitet, darf es nur als Schnitzel nach "Wiener Art" angeboten werden.

21. Welche Gewürze passen am besten zu Lammfleisch?
Lammfleisch ist kräftig im Geschmack und harmoniert sehr gut mit aromatischen Gewürzen wie Rosmarin, Thymian, Paprika, Chili und Knoblauch.